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Bier des Monats
Startseite > Bier des Monats

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Hier stellt der Bierclub Jessnitz jeden Monat ein besonderes Bier vor.
Das Bier des Monats wird regelmäßig von Mitgliedern (meistens nur von den Vorstandsmitgliedern) des Clubs gewählt und sollte natürlich über herausragende Geschmacksqualitäten verfügen.
  ehemalige Monatsbiere:   2001   2002   2003   2004   2005   2006   2007   2008   2009
  Bier des Jahres: 2001   2002   2003   2004   2005   2006   2007   2008   2009


März 2010:   Victory Prima Pils
Herkunft: Pennsylvania Wertung: 2,25 * Vol.-% Alk.: 5,3 Website der Brauerei

Laut Brauereiwebsite besitzt "Victory Prima Pils" 5,3 Vol.-% Alkohol - auf dem Etikett steht dies leider nicht. Seine Erscheinung ist pilsgelb bzw. hellgolden und ganz leicht trüb. Das Bier verströmt einen hopfigen Geruch. Der schlanke bis leicht malzige Antrunk wird schnell überschattet von einer stark hopfenbetonten Würzigkeit und einer subtilen Süße. Das Hopfenaroma tritt sehr kämpferisch und herzhaft auf - geradezu urtümlich. Zum Ende hin zeigt sich eine Mischung aus starker Hopfenherbe und deutlicher Bittere. Das "Prima Pils" könnte als überaus stark gehopftes Keller-Pils gesehen werden, mit einem vielschichtig-komplexen Hopfenaroma. Der groß abgebildete Hopfendolden auf dem Vorderetikett verspricht sicher nicht zu viel.

"Prima" ist deutsch und soll das Gefühl beim ersten Kostens dieses Bieres sein - das Etikett meint dazu: "Prima! An exclamation of joy. A recognition of accomplishment. Though it's spoken in German, it's felt in all languages. It's what escaped from our lips as we sampled our first brew of this mighty Pilsner beer. Though we'd been through a few in our years with other breweries, finally, with whole flower European hops and fine German malts we had achieved what we'd sought for so long. Prima... an exclamation of Victory! Prost!"

Die Victory Brewing Company wurde 1996 von Ron Barchet und Bill Covaleski als Brauereigasthof in Downingtown (Pennsylvania) gegründet mit dem Ziel die deutsche Bierbrautradition in diesem Bundesstaat der USA wiederaufleben zu lassen. Beide haben ihr Handwerk unter anderem in Bayern erlernt und brauen heute eine Reihe von Bieren, die einen exzellenten Ruf in Nordamerika genießen.

Victory Prima Pils (Etikettausschnitt) <-- Teil des Flaschenetiketts
(Quelle: selbst photographiert)
Eintrag in der Verkostungsdatenbank:
Victory Prima Pils


Februar 2010:   Ayinger Jahrhundert-Bier
Herkunft: Oberbayern Wertung: 2,00 * Vol.-% Alk.: 5,5 Website der Brauerei
Seine Erscheinung ist gelb bis hellgolden und minimal trüb (Lagerzeit bei uns circa 4 Monate, MHD 03.10). Zum Geschmack: Malziger Antrunk, leicht malzaromatisch, zarte Kräuternote, angenehm herzhaft. Es ist dennoch kein besonders kräftiges Export; es gibt sich eher schlank und elegant, ausgewogen, sanft und interessant. Der Abgang ist moderat hopfenherb mit einem leicht würzigen Unterton, zudem wenig malzbitter. Zum Namen: Dieses Bier wurde erstmals 1978 anläßlich des 100-jährigen Jubiläums der Brauerei eingebraut. "Ayinger Jahrhundert-Bier" konnte im Test des Magazins ÖKO-TEST Ausgabe August 2009 den ersten Platz unter 46 getesteten Sorten belegen. Die Brauerei Aying kommt heute bereits auf über 130 Dienstjahre und wird von der Familie Franz Inselkammer geführt. Die Brauerei gibt an, die einzige Privatbrauerei im Landkreis München zu sein und betreibt zudem einen Brauereigasthof im Zentrum des Dorfes Aying. Die Brauerei produziert etwa mit 80 Mitarbeitern 140.000 hl Bier pro Jahr und übernimmt auch die Abfüllung für die Klosterbrauerei Reutberg.
Ayinger Jahrhundert-Bier (Etikettausschnitt) <-- Teil des Flaschenetiketts
(Quelle: selbst photographiert)
Eintrag in der Verkostungsdatenbank:
Ayinger Jahrhundert-Bier


Januar 2010:   Fiedler Magisterbräu Schwarzbier
Herkunft: Erzgebirge Wertung: 1,75 * Vol.-% Alk.: 4,7 Website der Brauerei
Das Magisterbräu aus dem Hause Fiedler zeigt sich im Glas schwarz mit einem rotbraunem Schimmer. Der Schaum ist zurückhaltend. Der mild-malzige Antrunk wird begleitet von einer fast subtilen Malzsüße, die jedoch mangels größerer Bittere/Herbe gut hervorkommt. So entsteht ein sehr ausgewogenes, elegantes und lediglich mild-röstmalziges Schwarzbier. Ebenfalls nur angedeutet werden Fruchtaromen aus der Pflaumen- und Rosinenecke. Der Abgang ist kaum malzbitter oder hopfenherb. Fiedler Magisterbräu ist ein sehr gutes Exemplar eines leichtgewichtigen Schwarzbieres, man sollte jedoch besser nichts dazu essen – die zarten Aromen gehen sonst zu sehr unter.
Die Brauerei Fiedler liegt im erzgebirgischen Oberscheibe und wird seit mehreren Generationen als Familienbetrieb geführt. Auch die DDR-Zeit konnte mit einigen Höhen und Tiefen durch- und überlebt werden. Die jährliche Produktionsleistung beträgt circa 13.000 hl berichtet die Website der Brauerei. Als Auszeichnung Ihres Magisterbräus bekam die Brauerei Fiedler am 18. November 2009 in Nürnberg den European Beer Star in Silber überreicht (Kategorie "German Style Schwarzbier").
Fiedler Magisterbräu Schwarzbier (Etikettausschnitt) <-- Teil des Flaschenetiketts
(Quelle: selbst photographiert)
Eintrag in der Verkostungsdatenbank:
Fiedler Magisterbräu Schwarzbier


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  Bier des Jahres: 2001   2002   2003   2004   2005   2006   2007   2008   2009
Hinweis zu den Wertungsnoten unserer Monatsbiere
* Die hier genannten Wertungen entsprechen der Verkostungsnote, die für ein Bier zum Zeitpunkt seiner Wahl zum "Bier des Monats" aktuell war. Spätere Wiederholungsverkostungen der Biere haben also keinen Einfluß auf die oben aufgeführten Wertungen.

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Alle Rechte liegen bei den jeweiligen Brauereien oder bei uns (selbst photographierte Sachen).